Rundschau" immerhin wöchentlich mit kurzen Beiträgen.
Im neuen Jahrhundert/Jahrtausend ist alles anders. Neben dem Cronenberger
Anzeiger gibt es jetzt die "Cronenberger
Woche", die im Großformat wöchentlich über uns mal
liebenswert mal kritisch berichtet, die Finger manchmal auch in die Wunde
legt.
Das Internet ist als neues Medium dazugekommen:
Einmal mit www.cronenberg.net
und einige Wochen später mit www.wuppertal-cronenberg.de.
Die Medienlandschaft in Cronenberg explodiert, so scheint es.
Die traditionsreichste Zeitung ist der Cronenberger Anzeiger gegründet
1889. Er ist für manche Exil-Cronenberger die einzige Verbindung zur
Heimat. Man munkelt, Cronenberger Paare, die ihre Hochzeit nicht im Blättchen
bekannt gegeben haben, sind nicht wirklich verheiratet, Kinder die nicht im
"Blättchen" vorgestellt wurden, existieren gar nicht wirklich.
Andere Zeitungen haben die wechselvollen geschichtlichen Einflüsse nicht
überlebt. Die große überrregionale Zeitung "Westdeutsche
Zeitung - General-Anzeiger" berichtet einmal monatlich über uns,
die "Wuppertaler
Ortsverein Cronenberg
E-Mail: spd-cronenberg@wtal.de
13.12.00
Zweiter Platz für Cronenberger
SPD-Stadtverordneten beim bundesweiten Ideenwettbewerb
"ZukunftsEntwürfe"
Oliver Wagner, SPD-Stadtverordneter aus Cronenberg, machte
einen zweiten Platz bei den von den Jusos in der SPD und den Juso-Hochschulgruppen
veranstalteten Ideenwettbewerb "ZukunftsEntwürfe".
Bei dem Ideenwettbewerb unter der Schirmherrschaft von Edelgard Bulmahn
konnten
Analysen und neue Ideen für die Gestaltung von Wirtschaft, Gesellschaft
und Arbeitswelt eingereicht werden. Junge Wissenschaftler wurden aufgefordert,
ihre Kompetenzen und ihre Zukunftsvorstellungen in einen offenen politischen
Prozeß
einzuspeisen, um den Dialog zwischen Politik und Wissenschaft zu inspirieren.
Wagner bewarb sich mit einem Beitrag mit dem Thema "Zukunftsfähige
Energiepolitik" und lieferte darin zahlreiche Argumente für eine
dezentrale und kommunale Energiewirtschaft, aus denen Politikempfehlungen
für
Bundes-, Landes-, und Kommunalpolitiker abgeleitet wurden. Aufgrund der
Liberalisierung des Strommarktes sieht Wagner die Gefahr einer weiteren
Konzentration in der Energiewirtschaft, die ohne Gegenlenken der Politik
zu einem
"Stadtwerkesterben" führen kann. Stadtwerke zählen nach
Ansicht von Wagner zu den wichtigsten Partnern der Kommune. "Während
die Gewinne aus dem Stromverkauf bei den großen Energiekonzernen zu
Fehlinvestitionen bei
der Atomkraft (Kalkar, Wackersdorf, Mülheim-Kärlich und Hamm-Uentrop)
führten, haben Stadtwerke ihre Monopolstellung zur Quersubventionierung
des ÖPNV und damit für eine sinnvolle öffentliche Aufgabe
genutzt", so Wagner. "Die Politik muß daher Rahmenbedingungen
setzen, die den Stadtwerken ein Überleben im
wettbewerblichen Umfeld ermöglicht und Stadtwerke müssen Reorganisations-maßnahmen
ergreifen, um sich für den Wettbewerb fit zu machen."
Insbesondere nachdem CDU und F.D.P. in der letzten Ratssitzung beantragt
haben die
städtischen Töchter auf denPrüfstand zu stellen, hofft Wagner
durch seine Studie für die inhaltliche Debatte um die absehbare Auseinandersetzung
über den Fortbestand der WSW gewappnet zu sein.
Die Preisverleihung findet vom 16. Bis 18. Februar auf dem Zukunftskongreß
in Hamburg statt. Vorab konnte Wagner bereits die Glückwünsche
von Jurymitglied Anke Brunn (MdL), Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl
und seinem Chef, dem neuen Präsidenten des Wuppertal Instituts, Prof.
Dr. Peter Hennicke, auf der gestrigen
Feierlichkeit des SPD-Ortsvereins Cronenberg zur Verabschiedung von Reinhard
Grätz, entgegen nehmen.
Anfang kommenden Jahres werden zwei Sammelbände mit wissenschaftlichen
Beiträgen des Cronenberger Kommunalpolitiker erscheinen.
Der Jury gehörten an:
- Anke Brunn (MdL NRW),
- Torsten Bultmann (Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Bonn
e.V.),
- Prof. Dr. Frigga Haug (Hochschule für Wirtschaft und Politik),
- Prof. Dr. Rudolf Hickel (Universität Bremen),
- Gerd Köhler (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hauptvorstand),
- Prof. Dr. Burkart Lutz (Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung
e.V.),
- Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer (Fraunhofer-Institut für Systemtechnik
und
Innovationsforschung Karlsruhe),
- Prof. Dr. Heide Pfarr (Hans-Böckler-Stiftung),
- Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf (FH Bielfeld),
- Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (MdB),
- Jutta Roitsch (Journalistin),
- Dr. Frank Vogelsang (Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie).
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Pressereferent:
Jürgen Breucking
Hütter Str. 7a
42349 Wuppertal
Tel.: 0202-472786
Fax: 0202-2478475
Vorsitzender:
Dieter Scherff
Lindenallee 2
42349 Wuppertal
Tel: 0202-476223
Fax: 0202-476223
| 13.12.00 | Zweiter Platz für Cronenberger SPD-Stadtverordneten
beim bundesweiten Ideenwettbewerb "ZukunftsEntwürfe" |